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Max Hofstetter: Oide Wiesn

von Doro Merkl

Jahr: 2012, Woche: 31

Max Hofstetter ist Fotograf, Pressefotograf. Wenn er fotografiert, dann meist mit Auftrag. Aber auch dann findet er immer wieder Motive, die er haben möchte: nicht für die Arbeit, sondern für sich. So kam er auch mit dem Trachtenverein auf der Oiden Wiesn in Kontakt. „Zuerst hab ich ganz witzige, aber normale Wiesn Bilder gemacht“, erzählt er. Irgendwann wurden die Trachtler dann übermütig, „so wie Betrunkene eben oft sind“ , und bauten den Turm aus Krügen. Für Max hat die Wiesn an sich nichts mehr mit Volksfest zu tun, „auf der Oiden Wiesn ist das noch anders“. Dort sei es noch ein wenig wie auf dem Land draußen, authentisch eben. Denn wie solche Volksfeste sein sollen, weiß Max aus eigener Erfahrung, immerhin spielt er Trompete bei einer Blaskapelle.

Max Hofstetter entdeckte seine Faszination für die Fotografie schon mit 14. Mit seinen Bildern gewann er schnell einen ersten und zwei Jahre später einen zweiten Fotowettbewerb. Er absolvierte ein Praktikum, lernte viel und bewarb sich schließlich beim Bayerischen Rundfunk für eine Lehre zum Mediengestalter Digital und Print. Mittlerweile ist er Pressefotograf. „Mich faszinieren die Menschen“, erzählt er. Sie kennenlernen, sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten und dann entscheiden, was es für ein Bild werden soll, das sind die Aspekte seiner Arbeit, die ihm sehr gefallen.

 

Max Hofstetter (Foto: Markus Konvalin)

 

Christopher Klaus: Hauptbahnhof

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“Mein München” – alle Fotografen im Porträt: http://www.sz-jugendseite.de/kategorie/mein-munchen/

 

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