Roman Schweda Münchner Freiheit

Roman Schweda: Münchner Freiheit

von Lisi Wasmer

Jahr: 2013, Woche: 16

Roman Schweda hat ein Faible für Kontraste. Das kann ein knall-oranges U-Bahnschild in einem sonst entfärbten Bahnhof sein. Das kann bedeuten, dass sich gerade am Drehkreuz "Münchner Freiheit" ausnahmsweise mal keine Menschenmassen drängeln. "Millionendorf" nennt Roman sein München: Jeder kennt jemanden, der wen kennt, der Dich kennt. München als Großstadt. Und dann, hinter der Autobahn, wenn man zwischen den Wohnhäusern in Großhadern durchläuft, steht man auf einmal allein in der Natur.

Um seine erste Kamera musste Roman Schweda geradezu betteln. Die würde nach zwei Wochen eh nur noch in der Ecke liegen, sagten seine Eltern damals. Heute, zehn Jahre später hat er immer noch nicht genug. Inzwischen hat er einen Abschluss in Photodesign an der Deuschen Pop in München gemacht, seine Ausbildung sieht man seinen Bildern an: Es sind keine Schnappschüsse, es ist Know-how und der Blick für Details. “Ein Bild ist gut, wenn man länger als zwei Sekunden hinsehen muss”, sagt Roman.

Mehr von Roman findet sich auf seiner Facebook-Seite.

Christopher Klaus: Hauptbahnhof

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