36. Woche 2010

  • Hilfe für die Helferin

    Was ihr wollt: Hilfe für die Helferin

    Was gut für uns ist – das wissen alle anderen besser. Was wir tun sollen? Auch hier halten sich Eltern, Lehrer, Freunde selten zurück. Was passieren würde, wenn wir alles wirklich ernst nähmen? Die Folgen zeigt diese Kolumne. Heute: „Zeig’ dich doch mal von deiner hilfsbereiten Seite!“ >>>>>

  • Trost von Mama

    Auf der Suche nach dem passenden Geburtstagsgeschenk durchstöbere ich eine Buchhandlung. Die esoterisch wirkende Verkäuferin drückt mir ein pinkes Büchlein in die Hand, zweifelnd betrachte ich den Titel: „Entdecken Sie das innere Kind in sich!“ Zwei Minuten später verlasse ich >>>>>

  • Große Hilfe

    Philosophiestudenten sind verwirrt. Wenn nicht von Haus aus, dann wenigstens nach zwei Wochen Studium. Deshalb gibt es für Drittsemester das Orientierungsgespräch mit Professoren. Da sitze ich jetzt. Aber meine brennendsten Sorgen kommen natürlich nicht zur Sprache: Warum schlafe ich an keinem >>>>>

  • Zwinkern und kneifen

    Es gibt ein unangenehmes Geräusch. Und die Fliege, die ich seit einer halben Stunde lang mit den Augen verfolgt habe, stürzt sich suizidal in die Moskito-Fackel. Ich gähne, strecke mich und schaue vorwurfsvoll zu meiner Freundin: „Und was machen wir jetzt?“, frage ich. „Keine Ahnung“, sagt sie: >>>>>

  • Verständnis für alles

    Seine Schulter ist ein guter Platz für Tränen. Mein Kopf liegt darauf und genießt es, getätschelt zu werden. „Scheiß Tag, scheiß Tag, scheiß Tag“, schimpfe ich vor mich hin. „Was ist denn los?“, fragt er mit sanfter Stimme. Ich kann nicht antworten, bin mit Weinen beschäftigt. „Du kannst >>>>>

  • Liebe braucht ihre Zeit

    Am liebsten würde ich all diese Servietten ausbreiten, mich darauf betten und schlafen. Aber Oma hat anderes vor. Falten soll ich die Servietten und mit dem Besteck auf den Tisch legen. Die Familie möchte sich schließlich den Mund abwischen nach dem Geburtstagsessen. Seufzend reiße ich die >>>>>

  • Ehrlich unangenehm

    Sie lässt nicht locker. „Was hältst du davon? Sag’ ganz ehrlich, was dir gerade durch den Kopf geht!“ Ich blinzele, mein Blick entfernt sich von der Uhr an der Wand, meine Augen blicken in das traurige Gesicht meiner Freundin, die versucht, sich mit ihrem vollgeheulten >>>>>

  • Nicht nachlassen, Mama

    Ölverschmiert liege ich auf dem Boden. Um mich herum etliche Werkzeuge. Ich wollte doch nur ein bisschen fitter werden. Mein Fahrrad macht mir einen Strich durch die Rechnung – oder vielmehr: der platte Reifen! Angelockt von einer ratlosen Tochter, stürzt sich meine Mutter auf das Rad. Auch sie >>>>>

  • Subtiler Gehorsam

    Ich stehe vor dem Spiegel und checke meine Frisur. Nach dem letzten Friseurtermin war ich nicht ganz so zufrieden, weswegen mir die Idee immer plausibler erscheint, wieder irgendetwas zu verändern. Oder: back to the basics – das ist voll angesagt. Alle machen das. Und meine Basics in Sachen >>>>>

  • Individuelle Flitterwochen

    „Was ist denn jetzt mit euch beiden?“ Ich sitze auf einer Mauer und baumle mit den Beinen. Keine Ahnung, was jetzt mit uns ist. Zusammen sind wir nicht. Jedenfalls nicht wirklich. „Ist kompliziert“, sage ich. Gar nicht kompliziert sei das, sagt meine Freundin. „Stellt euch nicht so an >>>>>

  • Biwak im fremden Garten

    Fünfzehn Mal habe ich es versucht. Fünfzehn Mal den Anrufbeantworter erreicht. Brauch ich diesen Informanten wirklich für den Artikel? Als mein Redakteur den schwächelnden Elan bemerkt, ermahnt er mich und rät, weitere fünfzehn Mal anzurufen: „Manchmal musst du eben hartnäckig >>>>>

  • Jetzt sag ich euch mal was

    „Immer muss alles nach deiner Vorstellung laufen!“, schimpft meine Freundin Katja meine andere Freundin Simone. „Gar nicht wahr!“, zickt die zurück. „Erst letzte Woche waren wir in dem Kinofilm, den du so gern sehen wolltest.“ – „Aber nur, weil dein Wunschfilm ausverkauft war!“ Wütend funkeln >>>>>

  • Schreihals mit Locken

    Wärme, Popmusik und Kopfmassage bereiten mir ein wohliges Gefühl. Von kurzer Dauer. Denn schon ist das Folterwerkzeug gezückt – und alle Langhaarigen der Welt wissen, was jetzt kommt: Schmerz. Friseure ziehen grundsätzlich an den Haaren, wie es nur die kleine Schwester früher konnte. Ganz egal, >>>>>

  • Kleine Erinnerungshilfe

    Abschiede sind doof. Vor allem, wenn Menschen für immer zurückgelassen werden müssen. Und am allerdoofsten ist es, wenn man diese Menschen auch noch lieb hat. Dementsprechend heulen wir uns nun an, Lisa und ich. Bei mir geht es wieder nach Hause, ich muss weg aus den USA. „Vergiss mich >>>>>

  • Sexy mit Socken

    Ich liebe Jeans und Turnschuhe. Simple T-Shirts und meine unkomplizierte Frisur. Schminke? Ein Mascara hält bei mir mindestens drei Jahre. Das finde ich auch echt in Ordnung so. Bis ich neulich bei der Bank war, zum Beratungsgespräch. „Sind Sie denn schon 18?“, fragte die Lady – selbst höchstens >>>>>

Seiten: