36. Woche 2010

  • Später einmal . . . Regisseur

    Ohne Kontakte geht erst mal gar nichts im Filmgeschäft – denkt man. Stimmt aber nicht unbedingt. Wer einen Kurzfilm drehen will, kann das dank neuer Techniken ganz einfach tun. Alles, was er braucht, ist eine DV-Kamera und ein DAT-Gerät. Und natürlich gute Schauspieler. Marco Kreuzpaintner >>>>>

  • Mit Menschlichkeit in der Filmfabrik bestehen

    Mit Menschlichkeit in der Filmfabrik bestehen

    Marco Kreuzpaintner ist ein Landkind. Das ist nicht das, was man im Allgemeinen gerne von sich behauptet. Zunächst sah Marco das auch als Hindernis. Aber vielleicht war es sogar sein großes Glück, dass er auf dem Land groß geworden ist. Dass Marco „etwas mit Film“ machen will, stand ziemlich >>>>>

  • Stadt in Sicht: Vollgas und andere Träume

    Meine Finger zittern. Ich drehe den Schlüssel in der Zündung um. Ersten Gang rein und ich rolle aus der Einfahrt. Meine Hände schwitzen leicht. Vielleicht vor Aufregung. Meine erste Fahrt nach München. Zum ersten Mal alleine auf der Autobahn und dann in den hektischen Münchner Verkehr. Es macht mir >>>>>

  • Egal was kommt: Martin will auf die Bühne

    Egal was kommt: Martin will auf die Bühne

    Martin Hohner ist 21 Jahre alt und will Schauspieler werden. Das wollen viele. Viele träumen vom Ruhm und der Aufmerksamkeit, die ihnen in diesem Beruf zuteil werden. Der Erfolg fällt einem aber nicht in den Schoß. Hartnäckig muss man bleiben, sein Ziel bedingungslos verfolgen – egal, was kommt. >>>>>

  • Lily und das Paradies

    Als ich Lily das letzte Mal traf, war sie äußerst schlecht gelaunt. Gelangweilt auf dem Gehweg liegend, verschob sie mit der Pfote ein paar Kieselsteine und würdigte mich keines Blickes. Ich fragte, warum sie denn in letzter Zeit gar nicht mehr zu Besuch gekommen sei. Da schnellte sie hoch, ihre >>>>>

  • Die Macht des Fernsehens

    Montag : Zum Haare raufen. Unmöglich, zu zählen, wie oft ich an mein Handy gedacht habe. Danach greifen wollte wie ein Koffeinjunkie nach seiner Tasse Kaffee. Und die Fernbedienung: liegt da, unberührt. Das Wohnzimmer: Sperrgebiet ab 20 Uhr. Kein Platz auf der Couch zum Entspannen, zum sich >>>>>

  • Soweit die Füße tragen – oder eben nicht

    Wie ist es, wenn man im Rollstuhl sitzt, und auf Hilfe angewiesen ist. Wie fühlt man sich, wenn man einen Rollstuhl schiebt. Und wie reagieren andere Menschen darauf. Florian Kainzinger (im Rollstuhl) und Alexander Christl haben es ausprobiert und darüber geschrieben. Wir haben ihre Texte >>>>>

  • Vision Possible?

    Wir schreiben das Jahr 2030: Einem kleinen italienischen Wissenschaftler gelingt es, einen dem Menschen zutiefst ähnlichen, aber geistig und körperlich weiter entwickelten Klon herzustellen. Das bringt ihm den Nobelpreis für einen besonderen Forschungserfolg ein, und nebenbei noch großen Reichtum, >>>>>

  • Der Stimmakrobat und die Stimmakribie

    Man denkt oft, es sei reine Begabung, wenn jemand es versteht deutlich und klangvoll zu sprechen. Dass mehr dahinter steckt, weiß Achim Höppner, Schauspieler und Synchronsprecher aus Germering. Die Stimme formen heißt auch mit dem Körper arbeiten, die Resonanzräume in Brust, Rücken, in Neben- >>>>>

  • Pistolen und Sicherheitsnadeln für die Nase

    In der närrischen Zeit begegnen sie einem besonders oft: Clowns, Cowboys, Prinzessinnen, Tiger, Hexen und Gespenster. Natürlich nur als Kostüme! Wie jedes Jahr gilt an Fasching: je ausgefallener, desto besser. Schrill und bunt müssen die Verkleidungen sein, und auffallen. Möglichkeiten dafür gibt >>>>>

  • „Weil eh jeder hingeht“

    Der Samstagabend in Germering hat mir drei Erkenntnisse gebracht. Erstens: Bloß weil das „Café Aufwärtz“ in der Stadthalle in Germering ist, müssen nicht ausschließlich Germeringer Jugendliche darin feiern. Es können auch Gautinger sein. Das aber nicht wegen Germerings berauschendem Nachtleben, >>>>>

  • Instrumente zerschlagen?

    Valentin und Manuel Utikal, 18 und 16 Jahre alt, sind harte Jungs. Magnus Schwörer, 19 Jahre, und Holger Sievers, 20 Jahre, auch. Zumindest was ihren gemeinsamen Musikgeschmack angeht. Zusammen sind die vier Germeringer „Canary of Chaos“ – die Kanarienvögel des Chaos – oder, wie ihr eigentlicher >>>>>

  • Trotz 1000 Gästen tote Hose an der Bunnybar

    Von außen erscheint die Amperoase wie ein riesiger Partytempel. Grelle grüne, orange- und lilafarbene Lichtkegel lassen die gläserne Fassade in weithin sichtbarem Licht erstrahlen. Bei diesem Anblick erwartet man im Inneren ein ganzes Heer von Partygängern, die sich „in den warmen Fluten räkeln“. >>>>>

  • „Ich bin stolz, eine Uniform zu tragen“

    Verena Nolte, 20 Jahre, sieht man ihre Zugehörigkeit zur Bundeswehr irgendwie an. Beim Treffen in der Brucker Innenstadt trägt sie einen großen roten Tourenrucksack, einen in der Art, wie ihn die Soldaten schultern müssen, wenn sie zu einem kilometerlangen Ausdauermarsch aufbrechen. Als sei sie nur >>>>>

  • Der Herr der Ringe

    Louisville, 1954: Das neue Fahrrad – weg, gestohlen. Der 12-jährige Cassius Clay ist wild entschlossen, den Dieb seines Fahrrads umzuhauen, wenn er ihn je zu Gesicht bekommt. Er rennt zu einem Police Officer und erfährt, dass er erst Boxen lernen soll, bevor er überhaupt ans Umhauen denken konnte. >>>>>

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